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Juan Remón & Karl Grüner |
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Das Duo Juan Remón / Karl Grüner Canciones inolvidables – die unvergänglichen Lieder aus Spanien und Lateinamerika stehen im Mittelpunkt der Konzerte, die der Tenor Juan Manuel Remón seit Anfang 2002 zusammen mit dem Pianisten Karl Grüner gibt. Ihre Darbietung des spanisch-lateinamerikanischen Repertoires in der sonst eher klassiküblichen Besetzung Tenor und Klavier feiert große Erfolge beim Publikum und in der Presse. Der aus La Rioja (Spanien) stammende Sänger überzeugt als Interpret der spanischen und lateinamerikanischen Lieder durch seine kraftvolle und brillante Stimme. Sie ist echt, weil sie von innen kommt - del corazón, aus dem Herzen. Als Vertreter der „alten Schule“ ist er authentisch und verzaubert sein Publikum, ob in der Rolle des stolzen Torero oder des leidenschaftlich Liebenden oder als Charmeur und begnadeter Entertainer. Mit Karl Grüner am Flügel hat Juan Remón einen einfühlsamen Begleiter. Gekonnt greift er die Leidenschaft und Energie des Gesangs auf, verziert, akzentuiert und schafft die klangliche Atmosphäre, in der die Stimme Juan Remóns die alten Lieder neu erstrahlen lässt. Kontakt:
Wer kennt sie nicht, die Klassiker von "Granada" über "Solamente una vez" bis "Bésame mucho"? Sie wurden Mitte des letzten Jahrhunderts mit den verschiedenen Wellen spanischer und lateinamerikanischer Musik auch nach Deutschland getragen und sind bis heute in der Erinnerung lebendig. Weniger bekannt ist in Deutschland, dass diese Lieder nur einige der Perlen aus einer viel größeren Sammlung von Boleros, Tangos und Stücken anderer Stilrichtungen sind, die fast alle in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden. Die gemeinsame spanische Sprache und die damals neuen Medien Radio und Grammophon sorgten für die rasche Verbreitung und den Austausch der besten musikalischen Ideen über die Ländergrenzen und über den Atlantik hinweg. Es war ein Goldenes Zeitalter der Musik des spanischen Sprachraums. Seit über 50 Jahren sind diese Canciones gemeinsames musikalisches Erbe von Spanien bis Chile. Überall kennt man die Texte und Melodien, sie werden gesungen in den Barrios, bei den Fiestas, in den Cafés, Bars und Konzertsälen. Wir hören sie in historischen Aufnahmen oder in modernen Versionen. Es sind canciones inolvidables, canciones para siempre, unvergängliche Lieder. Die anhaltende Popularität dieser Musik hat ihre Gründe. In ihren Motiven verbinden sich in origineller Weise Elemente aus den verschiedenen musikalischen Kulturen Europas, Afrikas und Amerikas. Aus deren Zusammentreffen bezieht diese Musik ihren Reichtum und besonderen Reiz - von den die Seele streichelnden Melodien bis zu den unwiderstehlich in die Beine gehenden Rhythmen. Goldenes Zeitalter spanisch-lateinamerikanischer Musik Klassische Komponisten wie Enrique Granados und Manuel de Falla bringen die Vielfalt der verschiedenen Musiktraditionen Spaniens in die Konzertsäle. Der Dichter F. García Lorca dokumentiert mit seinen Canciones populares die Vielfalt der Volksmusik in Spanien. In Buenos Aires entsteht am Anfang des Jahrhunderts der Tango aus den musikalischen Einflüssen der vor allem aus Spanien und Italien stammenden Einwanderer – dazu kommt der Rhythmus der kubanischen Habanera. Legendärer Komponist und Interpret des Tango ist Carlos Gardel. 1913 komponiert in Chile Osmán Pérez Freire sein „Ay, ay, ay“ und landet damit einen riesigen Erfolg. Der deutsche Tenor Fritz Wunderlich wird die Melodie 50 Jahre später auch in Deutschland populär machen. Die 1942 erschienene "Alma llanera" - Seele der venezolanischen Ebene - macht den Rhythmus der Llanos über Venezuela hinaus bekannt und wird zur temperamentvollen zweiten Nationalhymne. Aus der Karibik kommt die Welle der Boleros. Einige der bekanntesten Boleros werden von zwei Frauen aus Mexiko komponiert: „Bésame mucho“ von Consuelo Velázquez und „Mucho mucho“ von María Grever. Berühmte Bolero-Komponisten sind auch Agustín Lara - ebenfalls aus Mexiko - und Ernesto Lecuona aus Kuba. Nebenbei kehren diese beiden in einigen ihrer Kompositionen zu den iberischen Wurzeln zurück und beschreiben musikalisch die Faszination Andalusiens. So stammt das spanische Bravourstück "Granada" aus der Feder von Agustín Lara.
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